Dynamiken von Boden und Wasser verstehen
Erosionsgefährdung
Wir analysieren Bodenbedeckung, Vegetationsdichte und Reliefstrukturen zur Bewertung von Erosionsrisiken. Multispektraldaten und der TWI (Topographic Wetness Index) zeigen exponierte Flächen und fehlende Schutzwirkungen auf. Besonders nach Starkregenereignissen lassen sich Veränderungen präzise erfassen.
Eutrophierung
Anhand multispektraler Bilder können wir Eutrophierung sichtbar machen (also die Überdüngung in Seen/Flüssen). Hochkonzentrierte Algen oder Pflanzen verändern spektrale Signaturen im Wasser, die die Sensoren erkennen können.
Nährstoffbelastung oder Stress
In einer qualitativen Voranalyse mittels Vegetationsindizes erkennen wir Hinweise auf Nährstoffbelastung oder Stress im Ökosystem. Verdachtsbereiche werden markiert, die dann mit Boden-/Wasserproben vor Ort genauer untersucht werden sollten.
Ablauf
Wie das Monitoring von Erosion & Gewässern abläuft? Immer gleich: Effizient.
Echter Informationsgewinn entsteht erst, wenn jede Datenerhebung demselben Protokoll folgt. Unser vordefinierter Prozess der Planung, Datenerhebung und Auswertung ermöglicht die Vergleichbarkeit in Zeitreihen-Analysen. Das erreichen wir durch erprobte, standardisierten Abläufe.
Wir klären Zielsetzung, räumlichen Fokus und relevante Umweltfaktoren. Dabei berücksichtigen wir bestehende Planungen und Schutzvorgaben.

Befliegungsparameter werden an Gelände, Vegetation und hydrologische Situation angepasst. Der optimale Zeitpunkt wird abhängig von Witterung und Fragestellung gewählt.

Die multispektrale Datenerfassung erfolgt effizient und flächendeckend. Auch schwer zugängliche Bereiche können sicher erfasst werden.

Wir werten Vegetations-, Boden- und Gewässerindikatoren aus. Die Ergebnisse werden fachlich interpretiert und räumlich zusammengeführt.
Die Analyseergebnisse werden kartografisch und textlich dokumentiert. Sie dienen als Grundlage für Schutz-, Sanierungs- oder Präventionsmaßnahmen.